Sebastian Albrecht

Saxophon, Querflöte, Klarinette & Saxonett

Schon als junger Saxophonist wollte ich mein Wissen und meine Begeisterung für Musik an andere weitergeben. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass vor allem ich selbst von den Menschen lerne, denen ich musikalisch begegne. Das war im Jahr 2002. Viele Jahre, zahlreiche musikalische Begegnungen und unzählige Erfahrungen später haben sich zwei Gedanken als Fundament meiner Arbeit herauskristallisiert:

1. Ich möchte herausfinden, was Dich motiviert, Dein Instrument zu spielen.

2. Ich möchte Dir Hilfsmittel an die Hand geben, mit denen Du zunehmend eigenständig und eigenverantwortlich Musik machen kannst.

Denn ein Instrument lernt man nicht allein dadurch, dass jemand anderes es erklärt. Man lernt es vor allem dadurch kennen, dass man selbst spielt, ausprobiert, zuhört und immer wieder neue Erfahrungen sammelt. Und weil es dabei natürlich auch Momente gibt, in denen etwas nicht auf Anhieb gelingt, ist es wichtig, eine persönliche Motivation zu entwickeln, die einen neugierig bleiben und weitermachen lässt.

Die meiste Zeit mit dem Instrument verbringt man schließlich selbst. Deshalb möchte ich verschiedene Werkzeuge vermitteln, die dabei helfen, musikalische Herausforderungen eigenständig zu lösen. Im besten Fall entsteht daraus irgendwann die Fähigkeit, sich neue Lerninhalte selbst zu erschließen und den eigenen musikalischen Weg immer unabhängiger zu gestalten.

Dieses gemeinsame Musizieren und Lernen bietet dabei die Möglichkeit, viel über sich selbst zu erfahren. Und manches, was man dabei über sich lernt, lässt sich weit über die Musik hinaus mitnehmen.

Lehrer sein …

  • die Menschenwürde des Gegenübers achten
  • sich selbst achten
  • auf den eigenen Körper hören
  • auf das eigene Herz hören
  • sich selbst und dem Gegenüber immer wieder eine Chance geben
  • Fehler als Teil des Lernens verstehen
  • von der Sprache des „Müssens“ und „Sollens“ zu einer Sprache der Möglichkeiten finden
  • sich selbst immer weiterentwickeln
  • bedenken, dass jede gemeinsame musikalische Zeit auch Lebenszeit ist
  • Ideale als Wegweiser sehen und nicht als Druckmittel

Schüler sein …

  • die Menschenwürde des Gegenübers achten
  • sich selbst achten
  • auf den eigenen Körper hören
  • auf das eigene Herz hören
  • den eigenen Klang suchen
  • das Instrument wie einen guten Freund oder eine gute Freundin behandeln
  • sich selbst ernst nehmen
  • sich selbst und dem Gegenüber immer wieder eine Chance geben
  • sinnlose Wege verlassen
  • Respekt erwarten und ebenso entgegenbringen
  • der eigenen musikalischen Sehnsucht folgen

Für mich lebt musikalische Entwicklung vom gegenseitigen Respekt, von Offenheit und davon, immer wieder neue Wege auszuprobieren. Dabei möchte ich mich selbst ebenso weiterentwickeln wie musikalische Impulse geben.

Und wenn Du auf Namedropping stehst … das verschieben wir auf die Probestunde. 😉