Klavier
Marina Kulow wurde in Brest, Belarus, geboren und wuchs dort auf. 2023 zog sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie ist ausgebildete klassische Pianistin und absolvierte ihr Studium an der Belarussischen Staatlichen Musikakademie sowie an der Sommerakademie der Universität Mozarteum in Österreich. Sie verfügt über einen Masterabschluss.
Als Solistin konzertierte sie bereits in Belarus, der Ukraine, Russland, Italien, Spanien, Österreich, Frankreich und Deutschland. 2024 gab sie nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland ihr Solodebüt in der Hamburger Laeiszhalle im Rahmen des Projekts „Connections“ in Zusammenarbeit mit dem Collegium Musicum Hamburg. Bis heute ist sie regelmäßig mit Solokonzerten zu erleben und beteiligt sich am Projekt „Fermata Classica“, das klassische Musik, Kunstausstellungen und künstlerischen Dialog miteinander verbindet.
Neben ihrer musikalischen Tätigkeit widmet sich Marina Kulow intensiv der bildenden Kunst. Durch Meisterkurse bei der belarussischen Aquarellkünstlerin Marina Lappo und dem russischen Aquarellisten Sergei Temerev entwickelte sie ihre künstlerischen Fähigkeiten weiter. Seit 2023 beschäftigt sie sich insbesondere mit der Verbindung von Musik und Malerei. Dabei lässt sie sich unter anderem von den Ideen Wassily Kandinskys und Alexander Skrjabins inspirieren.
Ihre Werke wurden international ausgestellt. 2025 wurde ihr Kunstwerk „Exaltation“ für die London Biennale ausgewählt. 2026 präsentierte sie ihre erste Einzelausstellung in der The Yard Gallery in Hamburg. Darüber hinaus nahm sie mit dem Quadriptychon „Movements“ an der Chianciano Biennale in Italien teil und stellte im Rahmen einer Gruppenausstellung auf der Discovery Art Fair in Frankfurt am Main aus.
